Covid-19 - Warum ist jetzt alles anders?

Aktualisiert: Aug 7

Dr. Benjamin Schaarschmidt, Leibniz Institut für interdisziplinäre Studien e.V.,

Berlin, 31. März 2020 -

Lothar Wieler, Präsident des RKI, äußerte sich gegenüber dem DLF am 13.02.2020 so:

"Was geschehen kann, ist, dass das Virus nach Deutschland kommt, langsam in die Bevölkerung kommt, und dann brauchen wir ein gutes Gesundheitssystem, Ärzte, die die Patienten entsprechend behandeln. Ich möchte nur noch einmal erwähnen, dass wir im Jahr 2017, 2018 eine sehr, sehr schwere Grippewelle hatten, an der ja über 20.000 verstorben sind, und da hatten wir zehn Millionen Arztbesuche. Auch diese zehn Millionen Arztbesuche hat das deutsche Gesundheitssystem ja gewuppt. Das muss man sagen. Das heißt also, Deutschland ist in der Lage, auch größere Ausbrüche einzudämmen.“




„Die Krankheitsschwere können wir noch nicht ganz einschätzen, aber alle Informationen, die wir insbesondere von den Fällen außerhalb Chinas haben, sprechen dafür, dass die Krankheitsschwere nicht so groß ist wie wir sie in China selber sehen. Sie kann vielleicht verglichen werden mit einer schweren Grippeepidemie. Das ist zurzeit unsere Arbeitshypothese. Wir haben einige Daten erhoben, die uns dazu veranlassen, Vergleiche ziehen zu könne mit publizierten Daten aus China. Unsere momentane Einschätzung wäre, dass es wie eine schwere Grippewelle vielleicht nach Deutschland kommen könnte, aber ich möchte nochmals betonen: Wir haben immer noch die Hoffnung, dass wir die Ausbreitung, die pandemische Ausbreitung verhindern können.“


"Blumenthal: Was bedeuten eigentlich die Ratschläge oder Empfehlungen, die auch das Robert Koch-Institut jetzt gegeben hat für die Bevölkerung und auch für mich als ganz normalen Bürger, also wie kann ich mich vorbereiten? Sicherlich nicht dadurch, dass ich jetzt Gesichts- und Atemmasken kaufe und in der Apotheke nach Tamiflu frage, wie damals bei der Vogelgrippe.

Wieler: Ja, das ist vollkommen richtig. Wir schätzen, Stand heute, die Gefahr für die Bevölkerung gering ein, weil das Virus nicht in Deutschland ist. Wichtig ist, wenn man die gleichen Ratschläge befolgt, die wir eigentlich jedes Jahr bei der Grippe auch immer wieder in die Bevölkerung versuchen zu bringen. Jetzt ist die Zeit der Grippe, in Deutschland sind bis heute schon über 60 Menschen, die bekannt sind, an Grippe gestorben. Das heißt, wir müssen die gleichen Maßnahmen veranlassen, die dafür sorgen, dass die Menschen wirklich eine Händehygiene haben. Also Hände waschen ist ganz, ganz wichtig, weil über Niesen, wenn man in die Hände niest, kann man ein Virus übertragen, das ist die sogenannte Niesetikette, dass man in den Ärmel niest oder hustet und nicht in die Hand, dass man sich die Hände wäscht, dass man, wenn man erkrankt ist, zunächst mal, wenn man Symptome hat von einer Grippe, dass man sie zunächst mal beobachtet, zuhause bleibt, vielleicht versucht, andere nicht anzustecken. Es gibt eigentlich keinerlei andere Verhaltensmaßregeln als das im Falle der Grippe ansteht.

Bei der Grippe ist natürlich der Unterschied, dass wir uns impfen lassen können. Einen Impfstoff gegen das neue Corona-Virus, den gibt es nicht, aber es ist ganz klar, dass die Menschen sich gegen die aktuell wirklich vorhandene Gefahr der Grippe, die ja da ist in Deutschland, die Grippewelle hat Mitte Januar angefangen, dass Sie sich davor schützen können, und das sollten Sie tun, und das sind dieselben Maßnahmen, die man auch im Falle einer möglichen Welle mit dem neuen Corona-Virus ergreifen würde."

https://www.deutschlandfunk.de/praesident-des-robert-koch-instituts-wir-sind-in-der-lage.676.de.html?dram:article_id=470226

Mitte März: 180 Grad Wende

Und doch scheint der Wissenschaftler - ebenso wie auch seine Kollegen - seiner eigenen Analyse der Situation seit Mitte März nicht mehr zu trauen. Warum nur? Seither jedenfalls hat Wieler eine 180 Grad Wende hingelegt und bezeugt - mit der gleichen Überzeugungskraft wie eh und je - das genaue Gegenteil! Der Grund -

Italien.

Es mag auf der Welt ca. 200 Länder geben. Aber ein Land ist seit Mitte März plötzlich wichtiger als alle anderen, und das war es seit sicher gut 2.000 Jahren nicht mehr. Nicht Russland, nicht China, nicht Japan oder Großbritannien, nein nicht einmal die USA. Es ist das kleine Italien, und davon eigentlich sogar nur ein kleiner Teil im Norden. Die Lombardei. 24.000m2 Apokalypse.

Mehr Corona-Infizierte gibt es sonst auf der ganzen Welt nirgends. Ein Drittel der Corona-Toten kommen laut offiziellen Zahl aus Italien, überwiegend aus der Lombardei.

Und das reicht Wieler und dem RKI. Und es reicht auch Christian Drosten, dem Chefvirologen von der Charité mit wissenschaftlichem Fokus auf Coronaviren, dem Mediziner mit der angenehmen Märchenonkelstimme, der uns nunmehr täglich über den NDR Podcast – inzwischen in etwa das, was früher die Tagesschau war - einschwört. U.a. da, eigentlich aber inzwischen fast überall. Und das, obwohl er diese ganze tägliche, ja permanente Medienaufmerksamkeit um seine Person - wie er stetig zu betonen nicht müde wird - überhaupt gar nicht will und dabei trotzdem 24h täglich auf irgendeinem Sender über die Bildschirme flattert. Es reicht ihm. Und doch kann er wohl nicht anders. Denn die Zahlen in Italien zeigen es, welche Katastrophe Deutschland bevorsteht. Und nicht nur Deutschland, sondern gleich danach natürlich allen Ländern dieser Welt.

Italien, der Nabel der Welt. Das kommt zumindest erstmal unerwartet. Jedenfalls für das Team Drosten/Wieler. Wenn man das denn so glauben möchte.

Bislang war noch alles gut. Keine große Gefahr für niemand. Grippe. Batman und Robin, oder eher noch Batman und Superman der Wissenschaft gaben uns ihre ganze überhaupt nur denkbare wissenschaftliche Zuversicht, der wir gern vertraut haben. All ihre langjährige Expertise mit todbringenden kleinen Wesen, der eine lieber Bakterien, der andere lieber Viren, das hat uns die so ersehnte Sicherheit vermittelt. Das alles wird, ist, bleibt-auch-gut-Gefühl.

Mag es den Osterhasen nicht geben, jedenfalls erstmal für dieses Jahr nicht, aber wir hatten schließlich diese beiden Elitegrößen der epidemiologischen Wissenschaft. Keine Gefahr.

"Deutschland ist in der Lage, auch größere Ausbrüche einzudämmen."?

So hieß es doch. Bis dahin. Jetzt ganz anders? Italien. Apokalypse. Alles exponentiell ab sofort. E-x-po-nen-tiell! #Flattenthecurve.

Italien ändert alles. Da spielen die Erkenntnisse und Analysen der Vergangenheit schlagartig keine Rolle mehr. Alles Wissen, Denken, Einschätzen der Spezialisten - Wissenschaftskram eben, veraltet und obsolet. Nicht falsch oder so, einfach nur von Italien überholt. Überrollt.

Sehr überzeugend jedenfalls bricht sich seither und täglich unisono aus beiden die völlige Verzweiflung über die Zukunft der Alten und Schwachen auf der Welt ihre Bahn. Die vulnerablen Gruppen, wie sie sie nennen. 5% Todesrate over all, eher 10, wahrscheinlich am Ende irgendwas dazwischen. Keine schönen Aussichten für die Welt. Grund zu handeln. Sofort. Wie es weiterging dürfte jeder noch ausreichend in Erinnerung haben. Complete shut down. National. International.

Die Welt dreht sich weiter. Wenn man genauer hinsehen würde. Eine Virusepidemie. Pandemie. Die Erde kennt das, von früher. Gab's alle 25 Jahre mal. Wir haben das vielleicht vergessen. Aber eigentlich alles eher ganz normal. Nicht jedoch, wenn man das Geschehen wie Wieler & Drosten durch die italienische Lupe betrachtet. Dann dominieren plötzlich nur noch Tod und Verderben.

Und Tod und Verderben will keiner. Das muss man uns nicht erst lange erklären. Das begreifen wir auch so. Das rechtfertigt so ziemlich alles. Alle zuhause einsperren, Geschäfte zu, Notstand. Vorbei die unbeschwerte Zeit. Manche nennen es Krieg.

Die Gesellschaft fügt sich. Gehorcht. Mutti Merkel ist stolz auf uns. Sie muss nicht schimpfen. Und also auch der angedrohte Hausarrest muss nicht als Strafe für zivilen oder jeglichen Ungehorsam überhaupt über uns verhängt werden. Von Ausnahmen abgesehen.

Bleibt die Frage: Warum aber Italien?

Deutschland ist und war nie Italien. Italien ist nicht die Welt. Bislang war Italien: Essen und Reisen. Jetzt als Horrorszenario ist es das überhaupt einzige Land der Welt, das noch zählt. Es zählt, zurzeit hauptsächlich die Toten und die Infizierten. Mehr als jedes andere Land auf der Welt. Jeden Tag. Grund genug für das dynamische Duo anzunehmen, dass dies zwangsläufig auch das unausweichliche Schicksal ebenso Deutschlands wie auch der gesamten Welt sein muss.

Oder jedenfalls uns dieses vorzugeben.

Darf man den beiden das glauben? Vollblutepidemiologen. Sperspitze der Wissenschaft. Robert-Koch-Institut. Charité. Gefördert von Melinda und Bill Gates. Mehr internationale Anerkennung geht nicht. Mehr Wissen auch nicht. Da soll man glauben, dass die beiden tatsächlich ausgerechnet an dieser Stelle einen schwarzen Fleck auf ihrem Wissenskostüm haben? Ausgerechnet da auf Lücke gelernt? Es fällt schwer.

"Covid-19: Italien als Europas Einfallstor" titelt Heise unter :

https://www.google.com/amp/s/www.heise.de/amp/tp/features/Covid-19-Italien-als-Europas-Einfallstor-4681284.html

"Bei der Interpretation der Todesfallzahlen wurde die Entwicklung der Infektion zu einer lebensbedrohlichen Sepsis bislang unterschätzt" lesen wir da.

Ein bisschen googeln, Stichworte: Italien, Lungenentzündung, Sepsis, Antibiotika, Antibiotika-Resistenzen, MRSA, Legionellen. Plötzlich ergibt sich ein Bild. Was scheinbar so sehr im Dunkeln verborgen war, tritt nun wie ganz offensichtlich ans Licht.

Ein wirkliches Geheimnis ist es nicht. Und schon gar kein Rätsel.

Italien hat seit vielen Jahren ein massives Problem mit multiresistenten Keimen (MRSA) und Legionellen. Kleine todbringende Bakterien. Beide kommen im Trinkwasser vor, in Duschen, Flüssen, Lüftungsanlagen von Krankenhäusern, Kreuzfahrtschiffen und Pflegeheimen und in Verdunstungskühlanlagen. Haben wir diese Stichworte nicht alle in den letzten Tagen und Wochen irgendwie schon gehört?

Und wer sie vorher nicht hatte, bekommt sie spätestens im Krankenhaus, vorzugsweise auf der Intensivstation mit dem Beatmungstubus.

Allen italienischen Politikern war das klar. Sie haben diesen Zustand durch ihre Sparpolitik in allen sozialen Bereichen schließlich verursacht. Dazu ein bisschen Klimawandel. Ein paar Grad mehr, ein paar Tage wärmer. Das mögen die kleinen Dinger, mit denen sich Drosten und Wieler wie kaum zwei andere tagein tagaus beschäftigen.

Doch statt das dafür ursächliche Hygieneproblem zu lösen, hat Italien die Bevölkerung großzügig mit Antibiotika behandelt.

Bronchitis, Lungenentzündungen, italienischer Alltag, wo Legionellen kilometerweit aus Kühltürmen fliegen, aus Duschen sprühen, im Trinkwasser lauern, in Flüssen, in Klimaanlagen, überall. Und dann kommen noch diese mit Antibiotika nicht mehr zu bekämpfenden gegen alles resistenten Keime dazu, MRSA. Krankenhauskeime.

Weil es schwieriger ist, die Keime überall gründlich zu beseitigen, hat man das Problem in Italien mit Antibiotika gelöst. Viele viele Jahre lang. Und hat sich mit massiven Antibiotika-Resistenzen im Volk dafür belohnt. So sehr wie kein anderes Land der Welt. Und dass, obwohl sich Spanien und Frankreich dabei viel Mühe geben. Ein Problem hochindustrialisierter Länder. Die dunkle Seite des technologischen Fortschritts.

Der Cocktail aus Covid19, MRSA, Legionellen und Antibiotika-Resistenzen ist absolut tödlich. Und genau damit hat Italien jetzt zu kämpfen. Dieses Jahr, genau so wie die Jahre zuvor. Ein hausgemachtes Gesundheitsproblem. Alles, nur nicht neu.

Ein Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera beschreibt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben sowie Krankenpfleger aus dem Urlaub zurückrufen mussten.

Ein italienischer Chefarzt berichtet von „seltsamen Fällen von Lungenentzündungen“ in der Lombardei bereits vor November 2019. Dies wirft doch wohl die Frage auf, ob dafür wirklich das neue Virus verantwortlich sein kann (das offiziell erst im Februar 2020 in Italien auftrat), oder andere Faktoren, wie etwa die starke Luftverschmutzung und eben höchst problematische Hygienezustände in Norditalien.

Zusammengefasst: bei weitem die höchste Luftverschmutzung in ganz Europa, die höchste Rate an Antibiotika-Resistenzen und MRSA sowie Legionellen in der Bevölkerung weltweit. Eine dramatische Situation für ein Land, das sein Gesundheitssystem kaputtgespart hat. Krank sein am Limit.

Bis Ende Februar wusste das RKI das auch noch. Bis dahin galt Corona noch als eine Art Grippe wie immer. Italien war einfach Italien und Deutschland war es nicht.

Danach war es scheinbar praktischer, das zu vergessen. Plötzlich war die ganze Welt wie Italien.

Wenn in Italien ganz viele Menschen an Lungenentzündungen sterben, dann musste das jetzt am neuartigen Coronavirus liegen. Und wenn das am neuartigen Coronavirus liegt, dann sind wir die nächsten. Wir sind schließlich nur früh dran. Auch so ein Mantra dieser Tage.

Wenn man nicht erwähnt, dass in Italien jedes Jahr im Winter so viele Menschen an Lungenentzündungen erkranken und sterben, dann kann das genauso gut auch wegen Covid19 sein. Und Covid19 ist überall.

Das Robert-Koch-Institut kennt und kannte die Zustände und Probleme des italienischen Gesundheitssystems gut genug, um die Folgen bei einem Zusammtreffen mit dem SARS-CoV-2 abschätzen zu können. Ein wirkliches Rätsel, warum in Italien alles so anders ist als im Rest der Welt, gab es in Wirklichkeit nie. Spezialisten auf dem Gebiet wussten und wissen das, so wie jeder aufmerksame Zeitungsleser. Wieler & Drosten wussten es auch. Besser als alle anderen. Es gibt Auswertungen des RKI dazu auf dessen Website.

Dennoch haben sie - wider besseren Wissens - die Ausnahme zur Regel erklärt und ihren sachverständlichen Rat an die Bundesregierung von ca. 200 Ländern dieser Welt ausgerechnet an dem atypischen Geschehen in Italien ausgerichtet. Sie haben die Krise italianisiert.

Immerhin setzen die beiden diese Irreführung täglich fort, obwohl man annehmen können sollte, dass die Zahlen und Statistiken sie ganz offensichtlich eines Besseren belehren müssten.

Allein, die vielen Toten, sie wollen nicht sterben. Während die Zahl der Infizierten planmäßig und erwartungsgemäß exponentiell ansteigt, steigt die Zahl der Todesopfer bislang allenfalls linear an. Die Zahlen bleiben weit hinter den angekündigten vielen Hunderttausenden oder gar Millionen zurück. Wie bei der Influenza von 2009, als eine Mutation auftrat, gegen die auch damals kein Impfstoff zur Verfügung stand, ohne dass man deshalb das gesamte Weltgeschehen lahmlegte und den Untergang beschwor.

Doch weder Tatsachen, noch Statistiken scheinen unsere quasi regierenden Wissenschaftler von ihrem schwarz malerischen Bild unserer drohenden Zukunft abbringen zu können.

Agenda muss man das wohl nennen.

0,7 bis 1% Mortalität, wenn man den globalen Durchschnitt heranzieht und die bedauerlichen aber damit nicht in Zusammenhang stehenden Zustände in Italien ausklammert. Nicht schön, gewiß. Medikamente müssen her, Impfstoffe gegen Coronaviren zum Schutz der Älteren und Schwächeren. Aber Grippe eben. Wie jedes Jahr. Eine heftige Grippe, zugegeben.

Aber: Die Zustände in Italien haben nichts bzw. nicht viel mit Covid-19 oder den Zuständen in Deutschland oder sonst einem Land dieser Welt zu tun. Diese Zustände zum Maßstab und zur Grundlage der vorgenommenen politischen Maßnahmen zu machen, ist scheinheilig, wissentlich falsch, unwissenschaftlich und missbräuchlich.

Was sich die Wissenschaftler davon versprechen oder welche Ziele dem zu Grunde liegen, kann und muss jeder für sich bewerten.

Natürlich: MRSA ist auch in Deutschland eine Gefahr sowie in eigentlich allen Ländern und Krankenhäusern dieser Welt ein Problem (in welchen Bundesländern mehr oder weniger kann man bei den Statistiken sehr gut erkennen)!


Wascht euch die Hände, mit Seife! (Mundschutz schadet nicht.) Und dann Schluß mit dem Unsinn. Zurück zur Normalität.



-Dr. Benjamin Schaarschmidt, Leibniz Institut für interdisziplinäre Studien e.V., Berlin-

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